6 Diätlügen, die du kennen solltest

6 Diätlügen, die du kennen solltest

Als wäre es nicht schon schwer genug, effektiv Gewicht zu verlieren, schwirren etliche Mythen um uns herum, die diesen Prozess erschweren können. Wir greifen zu Produkten, die als fettarm gekennzeichnet sind oder deren Name mit dem englischen Wort „light“ doch so vertrauensvoll klingt. Ohne uns aber bewusst damit auseinanderzusetzen, dass diese Lebensmittel zwar weniger Kalorien beinhalten, sie aber auch gleichzeitig schlechter sättigen und den menschlichen Körper nicht ausreichend versorgen. Außerdem steigt hierbei zumeist der Zuckeranteil wesentlich, denn schmecken sollen die Nahrungsmittel dem Verbraucher am Ende trotzdem.

Damit du dir gegen solche und andere pikante Diätmythen helfen kannst, die sich bei einem genaueren Blick schnell als unwahr entpuppen, folgt nun eine praktische Liste mit 6 Diätlügen, die du kennen solltest.

 

1. Ohne Frühstück spart man Kalorien ein

Das ist falsch! Denn wer auf sein Frühstück verzichtet, beraubt den Körper wichtiger Energie und wird über die nächsten Stunden hinweg mit fiesem Heißhunger bestraft. Die Folge davon liegt auf der Hand: Ganz ungewollt neigt man dazu, mehr zu essen, um diesem inneren Drang ein Ende zu setzen. Am Ende ist es jedoch das, wodurch du so viele unnötige Kalorien zu dir nehmen wirst.

Dasselbe gilt übrigens auch für das Gegenstück, sein Abendessen sausen zu lassen. Das sorgt mitunter sogar dafür, dass du an Schlafstörungen zu leiden beginnst, weil dein Körper nach Nährwerten ruft.

2. Auf Zucker verzichten unterstützt die Diät

Auch das ist leider falsch und sorgt eher für einen negativen Effekt, als dass es dir bei deinem Unterfangen helfen würde. Zucker liefert nämlich in Form von Glukose einen wichtigen Stoff, der das Hirn ankurbelt – und das ist auch der einzige, der dafür sorgen kann. In der Leber sowie in den Muskeln ist daher immer etwas davon gespeichert, um für spontane körperliche wie geistige Anstrengung immer etwas parat zu haben. Verzichtest du auf Zucker, wirst du dich schnell sehr niedergeschlagen fühlen.

Natürlich ist es gesünder für dich, wenn du auf Zucker in Maßen verzichtest und zum Beispiel weniger bis gar keine Süßigkeiten isst. Denn auch Lebensmittel, die über Stärke verfügen, werden von deinem Körper zu diesem Stoff umgewandelt. Damit werden zum Beispiel auch Kartoffeln, Brot und Getreide zu wichtigen Energielieferanten.

3. FdH ist die einfachste Diät von allen

Erstens ist sie die wohl ungesündeste und zweitens ist es gar nicht einmal so einfach, bloß die Hälfte zu essen, wie es sich anhört. Denn in seiner reinen Form bedeutet FdH schließlich, dass du deine Mahlzeiten halbierst und nicht mehr als das isst. Das sorgt aber dafür, dass du auch entsprechend weniger Nährwerte und du damit nur einen Bruchteil der für dich nötigen Energie zu dir nimmst. Einerseits wirst du dadurch total schlapp und schwebst in einem Zustand der Dauererschöpfung und andererseits plagen dich heftige Heißhungerattacken. Vom Jojo-Effekt ganz zu schweigen.

4. Nudeln sind dein größter Feind während einer Diät

Nudeln sind dafür bekannt, dass sie viele Kalorien mit sich bringen. Letzten Endes macht es allerdings die Menge davon, die du zu dir nimmst – in Kombination mit der jeweiligen Soße. Hier kommen zwei „Dickmacher“ zusammen. Isst du sie in Maßen, passiert jedoch nichts. Trotz allem lohnt es sich natürlich schon alleine für deine Geschmacksnerven, hin und wieder auf Gemüsealternativen davon umzusteigen. Hast du zum Beispiel schon einmal von leckeren Zucchininudeln gehört? Die sind der Wahnsinn!

5. Mehrere kleine Mahlzeiten kurbeln den Stoffwechsel an

Möchtest du deinen Stoffwechsel ankurbeln, so solltest du lieber einen Tag einlegen, an dem du nicht so stark darauf achtest, wie viele Kalorien du zu dir nimmst und du stattdessen einfach isst, wozu du Lust hast. Mehrere kleine Mahlzeiten verändern nämlich nichts an der Anzahl von Kalorien, die du den Tag über zu dir nimmst. Auch der Stoffwechsel reagiert darauf nicht anders, als wenn du einfach deine üblichen Mahlzeiten zu dir nimmst.

6. Viel Schlaf macht schlank

Zwar braucht es ausreichend Schlaf, damit der Körper beginnt, Fett zu verbrennen und die Energielieferanten auch entsprechend umwandelt, aber ganz so einfach ist das trotzdem nicht. Es kommt immer auf die individuelle Gegebenheit an. Bewegst du dich zum Beispiel sehr wenig, weil du von morgens bis abends in einem Büro sitzt und auch danach nicht zum Sport gehst, wird deine Energiebilanz nahezu immer positiv bleiben. Dein Körper beginnt, Fett in seine Fettzellen einzulagern, weil er durch seinen Urinstinkt weiß, dass es einmal anders werden kann. Um abzunehmen brauchst du eine negative Bilanz deiner Energie. Mit anderen Worten: Verbrauche mehr Kalorien, als du zu dir nimmst.

Lass dich nicht unterkriegen!

Das Leben birgt etliche Ecken und Kanten für uns, an denen wir zum Teil oft auch mit Anlauf anstoßen. Wie du der vorergehenden Liste entnehmen kannst, wirst du auch beim Abnehmen nicht davor bewahrt. Lass dich trotz allem nicht davon demotivieren und behalte immer deine Ziele im Auge.

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  • Oh ja, das stimmt!

    Ich habe viele von den "Diätlügen" aus Unwisseheit ausprobiert. Ich glaube eine gesunde, ausgewogene Ernährung, ggf. kalorienreduziert bringt die besten Ergebnisse...